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Kreis Arnstadt

Dieser Artikel behandelt den Kreis Arnstadt zwischen 1952 und 1994. Für den gleichnamigen Landkreis, der zwischen 1922 und 1952 existierte, siehe: Landkreis Arnstadt
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Bezirk (DDR): Erfurt
Verwaltungssitz: Arnstadt
Fläche: 509,99 km²
Einwohner: 61.599 (31. Dezember 1994)
Bevölkerungsdichte: 121 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: L und F (bis 1990; Bez. Erfurt)
ARN (ab 1990)
Kreisgliederung: 61 Gemeinden (1993)
Postleitzahlen: 52xx (alt)
Bestandzeit: 1952 bis 1994

Der Kreis Arnstadt ist ein ehemaliger Kreis in Thüringen.

Er wurde im Zuge der Verwaltungsreform von 1952 am 25. Juli 1952 gebildet. Zu ihm gehörten die nördlichen Teile des zuvor bestehenden Landkreises Arnstadt (aus den südlichen wurde der Kreis Ilmenau gebildet) sowie einigen weiteren Gemeinden wie Crawinkel und Kirchheim.

Der Kreis Arnstadt war ein relativ waldarmer, landwirtschaftlich geprägter Kreis. Er umfasste die drei Städte Arnstadt, Stadtilm und Plaue und erstreckte sich von Erfurt an der Nordgrenze bis zum Singer Berg und Oberhof an der Südgrenze. Angrenzende Kreise waren (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden): Kreis Erfurt, Stadt Erfurt, Kreis Weimar, Kreis Rudolstadt, Kreis Ilmenau, Kreis Suhl und der Kreis Gotha. Die DDR-Postleitzahl für den Kreis war die 52.

Bis 1990 gehörte der Kreis zum Bezirk Erfurt, anschließend gehörte er zum neu gebildeten Land Thüringen. Das 1990 vergebene KFZ-Zeichen für den Kreis lautete ARN. 1994 wurden der Kreis Arnstadt und der Kreis Ilmenau im Süden zum neuen Ilm-Kreis vereinigt. Kreisstadt blieb Arnstadt.