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Dreistadt

Dreistadt
DEC
Dreistadt
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Pommern
Fläche: 414,81 km²
Geographische Lage: 54° 26′ N, 18° 33′ O7Koordinaten: 54° 26′ 0″ N, 18° 33′ 0″ O
Einwohner: 746.630 (30. Juni 2007[1])
Postleitzahl: 80-XXX bis 81-XXX
Telefonvorwahl: (+48) 058
Kfz-Kennzeichen: GA, GD, GSP
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Autobahn A1
Schienenweg: Dreistadt–Prag
Nächster int. Flughafen: Flughafen Danzig

Die Dreistadt (polnisch Trójmiasto) ist eine städtische Fläche in Polen mit den drei Zentren Gdańsk (Danzig), Gdynia (Gdingen) und Sopot (Zoppot). Diese Städte liegen sehr nah beieinander an der Danziger Bucht (Ostsee) in der Woiwodschaft Pommern (województwo pomorskie).

Zum Großraum Dreistadt gehören außerdem noch Wejherowo (Neustadt in Westpr.), Reda (Rheda), Rumia (Rahmel), Tczew (Dirschau), Pruszcz Gdański und viele kleinere Gemeinden.

Inhaltsverzeichnis

Einwohner

(in Klammern Danzig + Gdynia + Sopot)
1960: 481.100 Einwohner (286.900 + 150.200 + 44.000)
1970: 604.800 Einwohner (365.600 + 191.500 + 47.700)
1975: 693.800 Einwohner (421.000 + 221.100 + 51.700)
1980: 744.400 Einwohner (456.700 + 236.400 + 51.300)
2001: 761.000 Einwohner
2004: 752.900 Einwohner (459.100 + 253.300 + 40.500)
2007: 746.630 Einwohner (456.103 + 251.183 + 39.344)[1]

Schulen und Hochschulen

In der Dreistadt finden sich viele Bildungseinrichtungen.

Verkehr

Die Dreistadt besitzt ein gut ausgebautes gemeinsames Nahverkehrssystem. Hinzu kommt jeweils der eigene öffentliche Verkehr. Beschrieben sind im folgenden nur die öffentlichen Verkehrsmittel.

Im Jahre 1951 wurde ein S-Bahn-Verkehr (Szybka Kolej Miejska w Trójmieście, SKM) eingerichtet. Dieser umfasste die gesamte Region von Tczew über Danzig, Sopot 1953, Gdynia 1956, Reda, Rumia bis Wejherowo 1957.

Das Rückgrat des Straßenverkehrs bildet eine mehrspurige Schnellstraße von Danzig über Sopot, Gdynia, Reda und Rumia nach Wejherowo.

1975 wurde eine mehrspurige Ring-Schnellstraße gebaut, die von Pruszcz Gdański über Danzig nach Gdynia-Chylonia verläuft. Eine Erweiterung nach Wejherowo ist vorgesehen.

Verweise

Weblinks

Fußnoten

  1. a b Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ - STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2007