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Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch (russisch Казимир Северинович Малевич, wiss. Transliteration Kazimir Severinovič Malevič; * 11. Februarjul./ 23. Februar 1878greg. in Kiew; † 15. Mai 1935 in Leningrad) war ein ukrainischer Maler. Er war einer der Hauptvertreter der Russischen Avantgarde, Wegbereiter des Konstruktivismus und Begründer des Suprematismus. Beeinflusst wurde er von den französischen Neoimpressionisten, Fauves und Kubisten. Sein suprematistisches Gemälde Das Schwarze Quadrat ist ein Meilenstein in der Geschichte der modernen Kunst und wird als „Ikone der Moderne“ bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Kindheit und Jugend

Der Vater Sewerin Antonowitsch Malewitsch (1845–1902) und seine Mutter Ljudwiga Alexandrowna (1858–1942) waren polnischer Herkunft wie viele in der Ukraine ansässige Einwohner. In der Familie wurde außer russisch und polnisch auch ukrainisch gesprochen. Der Vater war vermutlich technischer Angestellter in verschiedenen Fabriken der Zuckerrübenindustrie; und da dieser öfter die Arbeitsstelle wechselte, verlebte Malewitsch in kärglichen Verhältnissen eine unstete Kindheit, in der er nur eine rudimentäre schulische Ausbildung erhielt. Es folgte eine fünfjährige Ausbildung an einer Landwirtschaftsschule. Mit etwa 13 Jahren erwachte Malewitschs Interesse am Zeichnen nach der Natur. Drei Jahre später inspirierte ihn ein „Anstreicher, der das Dach anstrich und ein Grün mischte wie die Bäume, wie der Himmel. Das brachte mich auf die Idee, man könne mit dieser Farbe Baum und Himmel wiedergeben. […] Der Bleistift aber ärgerte mich sehr, und ich warf ihn schließlich weg, um zum Pinsel zu greifen.“[3]

Ausbildung

Die Familie zog im Jahr 1896 nach Kursk um, wo der Vater eine Stellung in der Verwaltung der Moskau-Woronescher Eisenbahn annahm und seinem Sohn eine Stellung als technischer Zeichner vermittelte. Malewitsch fand in Kursk gleichgesinnte Autodidakten, die ausschließlich nach der Natur malten. In dieser Zeit bezeichnete sich Malewitsch als Impressionisten. 1901 heiratete er die Polin Kasimira Sgleitz. Sein Vater vereitelte alle Versuche, sich an der Kunstakademie in Moskau zu bewerben, doch im Herbst 1904 hatte Malewitsch genügend Geld gespart, um bis 1905 ein Studium an der Schule für Malerei, Skulptur und Architektur in Moskau absolvieren zu können. Von 1905 bis 1910 folgte ein Studium im privaten Atelier von Fjodor Rerberg in Moskau.

Künstlerischer Anfang

1907 siedelte Malewitschs Familie endgültig nach Moskau über, und im gleichen Jahr fand seine erste öffentliche Ausstellung von zwölf Skizzen im Rahmen der 14. Ausstellung des Verbandes der Moskauer Künstler statt neben ebenfalls noch weitgehend unbekannten Künstlern wie Wassily Kandinsky, Michail Larionow, Natalja Sergejewna Gontscharowa.[4] Im Jahr 1909 heiratete Malewitsch in zweiter Ehe Sofija Rafalowitsch, die Tochter eines Psychiaters. Im folgenden Jahr nahm er an der von Larionow und Gontscharowa veranstalteten Ausstellung der Künstlergruppe „Karo Bube“ teil. In das Jahr 1911 fällt der Beginn seiner neoprimitivistischen Periode. Gontscharowa und Larionow trennten sich 1912 von der ihnen verwestlicht erscheinenden Gruppe „Karo Bube“ und begründeten die Künstlervereinigung „Eselsschwanz“ in Moskau, an der sich Malewitsch beteiligte. Kurz darauf distanzierte er sich von Larionow und wandte sich dem futuristischen Stil des Kubofuturismus zu. Die Zusammenarbeit mit dem Maler und Komponisten Michail Wassiljewitsch Matjuschin begann, und es entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft.

Die Oper Sieg über die Sonne, Begründung des Suprematismus

Im Jahr 1913 wurde Malewitsch Mitglied der Künstlergruppe „Vereinigung der Jugend“, und im Sommer entstand in Uusikirkko (Finnland) die Komposition der Oper Sieg über die Sonne. Die futuristische Oper wurde am 3. Dezember 1913 im Lunapark-Theater in St. Petersburg uraufgeführt. Welimir Chlebnikow verfasste den Prolog, Alexej Krutschonych das Libretto, die Musik stammte von Michail Matjuschin und das Bühnenbild sowie die Kostüme von Malewitsch. Auf einen Bühnenvorhang malte er das erste Schwarze Quadrat. Darin liegt auch der Grund, weshalb Malewitsch die Geburtsstunde des Suprematismus in das Jahr 1913 verlegte und sich nicht auf die im eigentlichen Sinne suprematistischen Bilder von 1915 berief. [5] In diesem Jahr schrieb er das Manifest Vom Kubismus zum Suprematismus. Der neue malerische Realismus und stellte in der Ausstellung „0,10“ erstmals sein suprematistisches Gemälde Das Schwarze Quadrat aus. Zu den Ausstellenden gehörten neben Malewitsch Wladimir Tatlin, Nadeschda Udalzowa, Ljubow Popowa und Iwan Puni. Die Ausstellung, die vernichtende Kritiken erhielt, markierte jedoch den Durchbruch zur gegenstandlosen, abstrakten Kunst. Das bahnbrechende Ereignis in der Kunstgeschichte fand zu dieser Zeit nicht die ihm gebührende Beachtung, da in Europa der Krieg ausgebrochen war. Malewitsch wurde im Jahr 1916 zur zaristischen Armee einberufen und verbrachte die Zeit bis zum Kriegsende in einer Schreibstube.

Nach der Oktoberrevolution 1917 wurde Malewitsch mit der Aufsicht über die nationalen Kunstsammlungen des Kreml betraut.

Witebsker Periode

Auf Einladung von Marc Chagall zur Arbeit in der von ihm 1918 organisierten Volkskunstschule (Prawdastr. 5) traf Kasimir Malewitsch 1919 in Witebsk ein. Malewitsch gründete dort 1920 die Gruppe UNOWIS (Bestätiger der Neuen Kunst) und konnte nach kurzer Zeit viele Anhänger um sich scharen. Seine Tochter Una wurde geboren, ihr Name leitet sich von der Künstlergruppe ab. Chagall, der in den Auseinandersetzungen über die künstlerische Ausrichtung der Schule den Machtkampf gegen Malewitsch bereits 1921 verloren hatte, emigrierte 1922 über Berlin nach Paris.

Der Architekt und Grafikdesigner El Lissitzky war ein Mitglied des Instituts; in seinem Atelier gestaltete er unter anderem auch Texte von Malewitsch wie Suprematismus 34 Zeichnungen (1920). In dieser historischen Periode wurde unter Malewitschs Leitung nicht nur die Schule selbst, das Unterrichtssystem, das Kulturleben der Stadt Witebsk verändert, sondern sie beeinflusste auch den weiteren Kunstprozess der Welt. Während Malewitschs Wirken in Witebsk (Witebsker Periode) waren die Ideen des Suprematismus theoretisch und konzeptionell vollendet. Sie benötigten ein neues Milieu für die Entwicklung und für den mehrfunktionalen Dialog des Erneuerungsverhaltens dem Leben gegenüber. Zu diesem Milieu ist Witebsk geworden, das man zu dieser Zeit das zweite Paris nannte. In Witebsk wurde die Idee zur Gründung eines Museums für Moderne Kunst von Marc Chagall geboren und verwirklicht. Heute wird diese Periode „Witebsker Renaissance“ oder „Witebsker Schule“ genannt.

Lehrtätigkeit von 1922 bis 1926

Im April 1922, nach Streitigkeiten mit den Behörden, die die Russische Avantgarde bekämpften, verließen Malewitsch und ein größerer Teil seiner Studenten Witebsk in Richtung Petrograd [6] (Sankt Petersburg). 1925 schloss er nach dem Tod seiner zweiten Frau die dritte Ehe mit Natalja Andrejewna Mantschenko. Von 1923 bis 1926 war Malewitsch Leiter des Instituts für künstlerische Kultur (INChUK, ab 1925 als Staatliches Institut GINChUK anerkannt) in Petrograd. Die regimekonformen Künstlergruppe AChRR beherrschte inzwischen jedoch die sowjetische Kunstkultur – die stalinistische Ära hatte begonnen und mit ihr die Ablehnung avantgardistischer Kunst – sodass Malewitsch 1926 seine Stellung verlor. Daher nahm er eine Beschäftigung am Staatlichen Institut für Kunstgeschichte an.

Besuch in Berlin und Dessau

Im Frühjahr 1927 erhielt Malewitsch ein Visum und reiste über Warschau nach Berlin, wo in der „Großen Berliner Kunstausstellung“ siebzig Gemälde von ihm gezeigt wurden. In Dessau besuchte er das Bauhaus, wo die Publikation seiner Schrift Die gegenstandslose Welt als elfter Band in der Reihe der „Bauhausbücher“ (begründet von Walter Gropius und László Moholy-Nagy) beschlossen wurde. Im Juni kehrte Malewitsch nach Leningrad zurück; er hinterließ in Deutschland vorsichtshalber seine Schriften bei seinem Gastgeber Gustav von Riesen und seine mitgebrachten Werke bei dem Architekten Hugo Häring. Diese wurden erst 1951 wieder entdeckt und 1958 vom Stedelijk Museum, Amsterdam angekauft. [7].

Das Spätwerk

Malewitsch nahm seine Tätigkeit am Staatlichen Institut für Kunstgeschichte wieder auf, entwarf Pläne für Satellitenstädte in Moskau, beschäftigte sich mit Entwürfen für Porzellan und bemühte sich, seine Forschungsergebnisse zu veröffentlichen. Indem er seine dogmatischen Ansichten leicht zu revidieren suchte, war er auf der Suche nach neuen Möglichkeiten und Wegen für seine Kunst. [8]

Bauer auf dem Feld, um 1928, nach einem Motiv von 1912

Er begann, die wesentlichen Werke, die er in Deutschland zurückgelassen hatte, wieder herzustellen, indem er „verbesserte“ Repliken herstellte. Malewitsch datierte die Arbeiten zurück, was später zu einem großen Durcheinander führte. Sie sollten zur Vervollständigung seiner großen Werkschau im Jahr 1929 in der Tretjakow-Galerie dienen. Seine Rückkehr zur figurativen Malerei in seinen neuen Werken stellte er in den Dienst der geliebten Bauern, die unter der Kollektivierung der Landwirtschaft zu leiden hatten, was sich in seinem neuen Stil ausdrückte. Unter seinem Pinsel wurden die Menschen nach und nach zu verstümmelten Puppen, zu Gefangenen eines verbrecherische Gulag. [9]

Die weitere Arbeit am Staatlichen Institut für die Geschichte der Kunst wurde ihm 1929 untersagt und das Institut wenig später geschlossen. Zwei Wochen im Monat durfte er im Kunstinstitut in Kiew arbeiten. Im November des Jahres stellte er in der Tretjakow-Galerie in Moskau anlässlich einer Retrospektive seine Werke aus, erntete aber überwiegend negative Kritik. Im Jahr 1930 wurde Malewitsch festgenommen und zwei Wochen lang zu Verhören vorgeführt. 1932 erhielt er die Leitung an einem Forschungslabor des Russischen Museums in Leningrad, wo er bis zu seinem Tod arbeitete. Trotz der staatlichen Anordnung, die avantgardistische Tendenzen verbot und die Stilrichtung des Sozialistischen Realismus forderte, wurde sein Werk im Rahmen der Ausstellung „Fünfzehn Jahre Sowjetkunst“ noch einmal gezeigt. Ab 1935 gab es jedoch keine Ausstellung seiner Werke mehr in der UdSSR; erst seit der Perestroika gab es im Jahr 1988 in Sankt Petersburg eine umfassende Retrospektive mit Werken von Malewitsch.

Im Jahr 1935 starb Malewitsch in Leningrad an einem Krebsleiden. Sein Grab lag in Nemtschinowka bei Moskau auf dem Gelände seiner Datscha, das ein weißer Kubus mit einem schwarzen Quadrat auf der Vorderseite schmückte. [10]

Zum Werk

Malewitsch orientierte sich zu Beginn seiner künstlerischen Arbeit an den Neuerungen der europäischen Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. So malte er im impressionistische Stil, auch Gemälde im symbolistischen und pointillistischen Stil finden sich in seinem Frühwerk. Ab 1907 schuf Malewitsch primitivistische Bilder, die von den Fauvisten und Kubisten beeinflusst waren, die jedoch auch viele Elemente der russischen Volkskunst Lubok aufwiesen. Sein Bauernkopf aus dem Jahr 1911 ist ein Beispiel für die häufige Verwendung der bäuerlichen, farbenfrohen russischen Motive. Ab 1912 begann Malewitschs kubofuturistische Phase, die 1913 von der von ihm geschaffenen suprematistischen (supremus: lat. der Höchste) Phase abgelöst wurde. [11]

Das bekannteste seiner Bilder ist das suprematistische Das Schwarze Quadrat auf weißem Grund von 1915, mit dem Malewitsch die im Kubismus begonnene Abstraktion auf die Spitze trieb. 1923 folgte ein Gemälde mit dem gleichem Thema. Ebenfalls 1915 schuf er Das Rote Quadrat. 1919 folgte Weißes Quadrat, ein weißes Quadrat auf schwarzem Grund. Die drei Phasen des Suprematismus beschrieb Malewitsch in seiner Schrift Suprematismus 34 Zeichnungen und erklärte die Bedeutung seiner monochromen Quadrate wie folgt: „Als Selbsterkenntnis in der rein utilitaristischen Vollendung des ‚Allmenschen‘ im allgemeinen Lebensbereich haben sie eine weitere Bedeutung bekommen: das schwarze als Zeichen der Ökonomie, das rote als Signal der Revolution, und das weiße als reine Wirkung.“ [12]

Nach seiner Rückkehr aus Berlin und Dessau im Jahr 1927 kehrte Malewitsch zurück zu impressionistischen Motiven, in die er suprematistische Elemente integrierte. Malewitsch befasste sich auch mit Architekturstudien, seine Architektona genannten räumlichen Projekte in suprematistischer Form waren bei den Bauhaus-Architekten nicht auf Gegenliebe gestoßen und standen auch in Petrograd im Gegensatz zu Tatlin und seiner Gruppe. (Siehe auch Konstruktivismus (Architektur)). Malewitsch beschäftigte sich ebenfalls mit Produktgestaltung und schuf Porzellan-Services im konstruktivistischen Stil. Bekannt geworden ist seine Teekanne aus dem Jahr 1923.

Die größten Sammlungen von Malewitschs Bildern befinden sich im Russischen Museum in Sankt Petersburg und in der Tretjakow-Galerie in Moskau. Eine größere Sammlung von Werken Malewitschs außerhalb Russlands befindet sich im Stedelijk Museum in Amsterdam.

Werke (Auswahl)

Gemälde

Schriften

Rezeption

Die Welt als Empfindung der Idee, unabhängig vom Bild – das ist der wesentliche Inhalt der Kunst. Das Quadrat ist nicht das Bild. So, wie der Schalter und der Stecker auch nicht der Strom sind.“

Kasimir Malewitsch, 1927

Wirkung zu Lebzeiten

Marc Chagall, der Malewitsch in der Auseinandersetzung um die Führung der Kunstschule in Witebsk unterlegen war, schrieb resigniert im Jahr 1920 an Pawel D. Ettinger: „Die Bewegung ist auf ihrem Siedepunkt angelangt. Eine verschworene Gruppe von Studenten hat sich um Malewitsch gebildet, eine andere um mich. Wir gehören beide der Linken an, haben aber völlig unterschiedliche Vorstellungen von ihren Zielen und Methoden.“ [13]

Wassily Kandinsky schrieb in den Cahiers d’Art 1931: „Das Zusammentreffen des spitzen Winkels eines Dreiecks mit einem Kreis ist von nicht geringerer Wirkung als die Berührung zwischen dem Finger Gottes und dem Adams bei Michelangelo“. [14]

Malewitschs Einfluss auf zeitgenössische und spätere Künstler

Der Kubus Das schwarze Quadrat neben der Hamburger Kunsthalle

Die im Frühjahr 2007 in Hamburg eröffnete Ausstellung Das schwarze Quadrat – Hommage an Malewitsch, für die Gregor Schneider einen mit schwarzem Stoff behangenen Kubus, den Cube Hamburg 2007, auf dem Vorplatz des Museums entworfen hatte, war ein Publikumsmagnet. Da der schwarze Kubus nicht nur an das Schwarze Quadrat erinnert, sondern auch an die muslimische Kaaba in Mekka, waren terroristische Anschläge befürchtet worden. Ausgestellt wurde das Gemälde in der Fassung aus dem Jahr 1923.

Heiko Klaas resümierte zur Ausstellung im Spiegel den starken Einfluss Malewitschs auf die Zeitgenossen und folgende Künstlergenerationen: „Folgt man der These der Ausstellung, so hat das Schwarze Quadrat mindestens jede zweite Kunst- und Designrichtung des 20. Jahrhunderts mit losgetreten. Es taucht auf Textilentwürfen ebenso auf wie auf russischen Eisenbahnwaggons und Ladenschildern. Malewitschs Zeitgenossen, El Lissitzky und Alexander Rodtschenko, peppten mit Ableitungen und Varianten ihre konstruktivistischen Graphiken, Architekturentwürfe und Raumkonstruktionen auf.

Künstler der amerikanischen Minimal Art und der Konzeptkunst wie Donald Judd, Carl Andre oder Sol LeWitt vervielfachten das Quadrat und schufen aus leicht verfügbaren Industriematerialien wie Stahl serielle Skulpturen. Auch ihnen ging es um eine elementare Formensprache. Sie distanzierten sich damit radikal von der gestischen Malerei ihrer Zeit, dem Action Painting und Abstrakten Expressionismus.“ [15]

Das Schwarze Quadrat

Petra Kipphoff zitiert anlässlich der Malewitsch-Ausstellung 2007 in Hamburg in der Zeit die pathetischen Worte des Künstlers in einem Brief 1918 an Alexander Benois: „Ich habe die nackte Ikone meiner Zeit gemalt … das Königliche in seiner Wortkargheit“. Und Kipphoff beschreibt die Wirkung des Gemäldes auf den Betrachter: „Und wenn man auf das Bild zugeht, dann entfaltet das Schwarze Quadrat auch seine königlich wortkarge, ikonische Wirkung. Nichts ist auf dieser intensiv und leicht holperig bemalten Leinwand zu erblicken, aber gerade in dieser gegenstandslosen Erregung (ein Wort, das, genauso wie ‚Empfindung‘, von Malewitsch oft verwendet wird) ist jede Erkenntnis möglich“. [16]

Wichtige Ausstellungen

Einzelnachweise

  1. Gilles Néret: Malewitsch, S. 73
  2. Gilles Néret: Malewitsch, S. 72
  3. Autobiographische Notizen, abgedruckt in deutscher Übersetzung von Günther Hanne in Kasimir Malewitsch. Zum 100. Geburtstag. Katalog der Galerie Gmurzynska, Köln 1978, S. 15, 17
  4. Hans-Peter Riese: Kasimir Malewitsch. S. 26
  5. Gilles Néret: Malewitsch, S. 47
  6. Hans-Peter Riese: Kasimir Malewitsch, S. 145. 1914, nach der Kriegserklärung Deutschlands an Russland, erhielt St. Petersburg den russischen Namen Petrograd, 1924 umbenannt in Leningrad, 1991 zurück zum ursprünglichen Namen St. Petersburg.
  7. Gilles Néret: Malewitsch, S. 73, 92
  8. Hans-Peter Riese: Kasimir Malewitsch, S. 124 f
  9. Gilles Néret: Malewitsch, S. 76 ff
  10. Gilles Néret: Malewitsch, S. 94
  11. http://www.db-artmag.de/06/d/thema-avantgarde.php abgerufen 28.06.2008
  12. Hans-Peter Riese: Kasimir Malewitsch, S. 84
  13. Hans-Peter Riese: Kasimir Malewitsch, S. 152
  14. Hans-Peter Riese: Kasimir Malewitsch, S. 153
  15. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,473153,00.html (abgerufen 27.06.2008)
  16. http://www.zeit.de/2007/14/Malewitsch (abgerufen 27.06.2008)
  17. http://www.kunstmuseum.li/?page=2&lan=de&aid=300 (abgerufen 27.06.2008)

Literatur

 Commons: Kazimir Malevich – Bilder, Videos und Audiodateien
Personendaten
Malewitsch, Kasimir
Малевич, Казимир
ukrainischer Maler der "futuristischen" Malerei und Begründer des Suprematismus
23. Februar 1878
Kiew
15. Mai 1935
Leningrad