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Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung

Basisdaten
Titel: Verordnung über die Kennzeichnung
von Lebensmitteln
Kurztitel: Lebensmittel-
Kennzeichenverordnung
Abkürzung: LMKV
Art: Bundesrechtsverordnung
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Lebensmittelrecht
FNA: 2125-40-25
Ursprüngliche Fassung vom: 22. Dezember 1981
(BGBl. I S. 1625, 1626)
Inkrafttreten am: 3. August 1984
Neubekanntmachung vom: 15. Dezember 1999
(BGBl. I S. 2464)
Letzte Änderung durch: Art. 1 VO vom 18. Dezember 2007
(BGBl. I S. 3011)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
22. Dezember 2007
(Art. 3 VO vom 18. Dezember 2007)
Bitte beachte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung!

Die Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMKV) regelt in Deutschland die Kennzeichnung von Lebensmitteln, die in Fertigpackungen an den Endverbraucher abgegeben werden.

Daher gilt die LMKV nicht für Packungen, die an »gewerbliche Weiterverarbeiter« verkauft werden – das sind z. B. Bäckereien, Konditoreien, Teigwaren- oder Pizzahersteller.

Ausgenommen sind Packungen, deren Oberfläche kleiner als 10 cm² ist.

Inhaltsverzeichnis

Elemente der Kennzeichnung

  1. die Verkehrsbezeichnung
  2. der Name oder die Firma und die Anschrift des Herstellers, des Verpackers oder Vertreibers
  3. das Verzeichnis der Zutaten (in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils zum Zeitpunkt ihrer Verwendung bei der Herstellung – ohne Mengenangabe)
    1. Quid-Regel – Mengenangabe doch erforderlich, wenn eine Zutat besonders hervorgehoben wird durch Wort oder Bild
  4. das Mindesthaltbarkeitsdatum oder, bei in mikrobiologischer Hinsicht sehr leicht verderblichen Lebensmitteln, das Verbrauchsdatum
  5. die Mengenangaben/Füllmenge

Seit 25. November 2005 müssen in der EU auch Allergene in Lebensmitteln gekennzeichnet werden. Siehe Allergenkennzeichnung. (s.a. [1])

Quellen

  1. Europäische Richtlinie zur Allergenkennzeichnung umgesetzt

Siehe auch

Bitte beachten Sie den Hinweis zu Rechtsthemen!