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Resonanzfrequenz

Die Resonanzfrequenz ist die Frequenz eines schwingungsfähigen Systems, bei welcher der Resonanzfall eintritt.

Resonanzfrequenzen treten in Systemen mit mindestens zwei verschiedenartigen Energiespeichern auf (verschiedenartig heißt, dass die Art der Energiespeicherung anders realisiert ist, beispielsweise sind Kondensator und Spule zwei verschiedenartige Energiespeicher in einem Schwingkreis). Als Resonanzfrequenz eines Systems, das die oben genannte Bedingung erfüllt, bezeichnet man solche Frequenzen, bei denen unter Beibehaltung der Anregungsamplitude die Amplitude der Systemschwingung ein lokales Maximum hat. Falls dieser Fall eintritt und weniger als zwei verschiedenartige Energiespeicher vorhanden sind, spricht man von einer Nullfrequenz.

Allgemein hängt die Schwingungsamplitude von der Systemdämpfung wie von der Erregerfrequenz ab.

Bei fehlender Dämpfung fallen Resonanzfrequenz, Eigenfrequenz und Kennkreisfrequenz zusammen, es ergibt sich theoretisch ein unendlich großes Maximum unter der Bedingung fe (Erregerfrequenz) = f0 (Eigenfrequenz).
Für fe > f0 bzw. fe < f0 sinkt die Amplitude – in Abhängigkeit von der Systemdämpfung – mehr oder weniger rasch ab.

Bei gedämpften Systemen unterscheiden sich die Resonanzfrequenzen von den Eigenfrequenzen.

Literatur

Siehe auch