Iraklia
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Iraklia

Dieser Artikel behandelt die Kykladeninsel Iraklia, für weitere Bedeutungen siehe Iraklia (Begriffsklärung)

f10

Gemeinde Iraklia
Κοινότητα Ηρακλείας (Ηράκλεια)
DEC
Basisdaten
Staat: Griechenland
Verwaltungsregion: Südliche Ägäis
Präfektur: Kykladen
Geographische Koordinaten: 36° 50′ N, 25° 27′ O7Koordinaten: 36° 50′ N, 25° 27′ O
Höhe ü. d. M.: 81 m
(Durchschnitt)
Fläche: 17,795 km²
Einwohner: 151 (2001[1])
Bevölkerungsdichte: 8,5 Ew./km²
Sitz: Iraklia
LAU-1-Code-Nr.: 826400
Gemeindegliederung: 1 Gemeindebezirk
Lage in der Präfektur Kykladen
Satellitenbild von Iraklia

Iraklia (griechisch Ηράκλεια (f. sg.)) ist eine griechische Insel, die zur Gruppe der Kleinen Ostkykladen zählt. Zusammen mit einigen unbewohnten Inselchen bildet sie eine selbständige Landgemeinde (griechisch κοινότητα, Kinotita) in der Präfektur Kykladen. Die nur 18 km² große Insel liegt etwa 10 km südlich von Naxos, höchste Erhebung ist der 419 m hohe Pappas.

Iraklia zählt etwas mehr als 100 Einwohner, die in dem kleinen Hafenort Agios Georgios oder in dem in der Inselmitte gelegenem Ort Panagia leben. Vor allem in den letzten Jahren ist eine starke Landflucht zu beobachten.

Zwischen dem Hafenort und dem 200 m langen Sandstrand Livadi liegen erhöht die Reste der alten venezianischen Burg. Nahe der Westküste befindet sich die Tropfsteinhöhle Spilion Agiou Ioannou, in der jedes Jahr am 28. August ein großes Höhlenfest zu Ehren Johannes des Täufers gefeiert wird.

Neben der nur sehr spärlichen Landwirtschaft und Fischerei stellt der noch in den Kinderschuhen steckende Tourismus eine Einnahmequelle der Bevölkerung dar. Mittlerweile wird die Insel, die nicht nur für ruhebedürftige Langzeittouristen geeignet ist, regelmäßig von Fähren angefahren. Übernachtungsmöglichkeiten sind vorhanden, sollten aber in der Hochsaison (Juli, August) bereits vor der Anreise gebucht werden. Auch einige Tavernen gibt es auf der Insel.

Einzelnachweise

  1. Informationen des griechischen Innenministeriums