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Ramsla

Wappen Deutschlandkarte

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Koordinaten: 51° 3′ N, 11° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Weimarer Land
Verwaltungsge-
meinschaft:
Berlstedt
Höhe: 238 m ü. NN
Fläche: 4,04 km²
Einwohner: 333 (31. Dez. 2006)[1]
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99439
Vorwahl: 036452
Kfz-Kennzeichen: AP
Gemeindeschlüssel: 16 0 71 076
Gemeindegliederung: einer der 9 Orte der Verwaltungsgemeinschaft Berlstedt
Adresse der Gemeindeverwaltung: Kirchgasse 52
99439 Ramsla
Webpräsenz:
www.vg-berlstedt.de
Bürgermeister: Dr. Thomas Basche

Ramsla ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Weimarer Land und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Berlstedt.

Geschichte

Die Ersterwähnung Ramslas erfolgte 1119 als Rameslahe in einer Urkunde des Erzbischofs Adalbert von Mainz. Ab 1211 erscheint der Name in den Urkunden als Ramsla.

Der Grundbesitz an der Gemeinde verteilte sich auf die Reichsabtei Fulda, die Herrschaft der Grafen von Gleichen, der Klöster Paulinzella und Pforte und auf Besitzungen des Marienstifts Erfurt. Seit dem 16. Jahrhundert spielte der Anbau von Färberwaid eine große Rolle in der Erwerbstätigkeit der mehrheitlich von der Landwirtschaft lebenden Bevölkerung. Im 19. Jahrhundert entsatnd eine bedeutende Imkereiwirtschaft. Daneben existierte, vor allem in der Weberei und Schrumpfwirkerei, eine große Zahl von Handwerksbetrieben. So sind im Jahr 1727 20 Wirkstühle nachweisbar.

Seit 1468 ist eine Pfarrei im Ort nachweisbar. Im Jahr 1578 wurde erstmals eine Schule erwähnt. Bis 1945 gab es nur einen Lehrer für alle Klassen. Heute besuchen die Kinder das Schulzentrum in Berlstedt.


Sehenswürdigkeiten

Folgende Objekte sind nach der Denkmalliste des Kreises Weimarer Land denkmalgeschützt:

Eine Kirche ist erstmals 1119 in den Urkunden zu finden. Die heute existierende Kirche wurde vermutlich im 14. oder 15. Jahrhundert errichtet, aber in späteren Jahren zerstört. Im Jahr 1697 erfolgte der Wiederaufbau und teilweiser Neubau der Ruine. Die Malereien auf dem Tonnengewölbe und der Brüstung, welche Szenen aus der Bibel darstellen, stammen aus dem Jahr 1702.