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Bravo Girl

BRAVO GiRL!
Beschreibung Mädchenzeitshrieft mit Themen die 14- bis 19-jährige Mädchen und junge Frauen bewegen
Verlag Bauer Verlagsgruppe
Erscheinungsweise vierzehntäglich
(Verkaufte) Auflage
(IVW Q1/2008)
158.698 Exemplare
Chefredakteur Ann Thorer
Herausgeber Heinrich Bauer Smaragd KG
Weblink bravogirl.de

Bravo Girl (offizielle Schreibweise BRAVO GiRL!) ist eine Jugendzeitschrift mit Mädchenthemen aus der Bauer Verlagsgruppe.

Inhaltsverzeichnis

Zielgruppe

Bravo Girl soll Mädchenthemen behandeln, was in der Praxis etwa die Pubertät aus Sicht von Mädchen, Mode und Schmuck sind. Die Farbgestaltung mit großem Anteil von rosa und lila soll ebenfalls besonders Mädchen ansprechen. Die Zeitschrift wendet sich an die Zielgruppe der zwischen 13 und 19-Jährigen. Die Zeitschrift kam 1985 als Ableger der Zeitschrift Bravo der Bauer Verlagsgruppe auf den Markt. Markenzeichen sind beiliegende modische Accessoires, Poster in verschiedenen Größen, Werbehefte für Klingeltöne oder Sammelkarten.

Kritik

Der Bravo Girl wurde vorgeworfen in Ihrer Ausgabe 25 aus dem November 2007 sexistische und menschenverachtende Witze veröffentlicht zu haben.

Darunter befanden sich auch die folgenden Witze:

„ Sagt ein Mann zu seinem Freund: "Ich habe meiner Frau eine Gasmaske zum Geburtstag geschenkt." Freund: "Eine Gasmaske?" - "Ja, erstens sieht sie damit besser aus, und wenn ich den Stöpsel zuhalte, dann zappelt sie so schön beim Sex.“

– [Bravo Girl, Ausgabe 25/2007]

„ Was haben Mädchen und Kreissägen gemeinsam? Wenn man abrutscht, ist der Finger im Arsch!” “

– [Bravo Girl, Ausgabe 25/2007]

Der Bravo Girl wurde unterstellt damit ein Frauenbild zuverbreiten, welches darauf ausziele, dass sich junge Frauen lediglich als Sexobjekte betrachten.

Viele Journalistinnen wie z.B. Alice Schwarzer, Ursula Lebert oder Conny Hermann werfen "Bravo Girl" vor, durch die Wahl der Themen und Fokussierung auf Äußerlichkeiten die Leserinnen zu unkritischen, unpolitischen und egozentrischen jungen Frauen zu machen. Einen Gegenentwurf zu "Bravo Girl" bot der Verlag Gruner und Jahr an, der im Jahr 2001 mit "Brigitte Young Miss" - einer Filialzeitschrift der Brigitte - ein "Mädchen-Magazin" auf den Markt gebracht hat, in dem neben den Tipps zu Schönheit, Beziehungen und Mode auch politische, soziale und kulturelle Themen angesprochen wurden. (Seit Januar 2006 hieß die Zeitschrift BYM.) Die Printausgabe der BYM wurde mit dem Heft 7/2006 eingestellt, die Online-Ausgabe existiert aber weiterhin.

Quellen