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Technik-Museum Speyer

Das Technik-Museum Speyer befindet sich in der Nähe des Speyerer Stadtzentrums am Flugplatz Speyer. Es präsentiert auf einer Hallenfläche von 15.000 m² und 100.000 m² Freigelände eine große Anzahl zum Teil besonderer technischer Konstruktionen aus dem Fahrzeug- und Flugzeugbau. Des Weiteren befinden sich auf dem Museumsgelände das so genannte Marinehaus und ein Modellbaumuseum sowie ein IMAX-Dome-Filmtheater mit einer 24 m durchmessenden kuppelförmigen Leinwand (Projektionsfläche ca. 1000 m²). Im Forum des Museums können sich Besucher kostenlos über die Transporte einiger größerer Ausstellungsobjekte zum Technik-Museum Speyer und zum Auto- und Technikmuseum Sinsheim informieren.

Getragen wird das Museum von einem gemeinnützigen Verein (Auto & Technik MUSEUM SINSHEIM e.V.) mit weltweit mehr als 2000 Mitgliedern.

Inhaltsverzeichnis

Hauptattraktionen

Zu den Hauptattraktionen gehören unter anderem das größte in Serie gebaute propellergetriebene Flugzeug der Welt, eine Antonow An-22, das U-Boot U9 der Deutschen Marine und eine Boeing 747-230 D-ABYM der Lufthansa, deren Tragfläche begehbar ist. Durch die Montage der 747 auf einem 20m hohen Gestell hat man von hier aus einen guten Überblick über das Museumsgelände und die angrenzende Stadt Speyer. Fast alle Exponate können auch innen besichtigt werden.

Bald wird die Ausstellung um einen Prototypen der frühere sowjetisch-russische Raumfähre Buran, OK-GLI oder BST-02, erweitert werden. Das Shuttle erreichte Speyer am 11. April 2008 nach einem spektakulären und medienwirksamen Schiffstransport auf dem Rhein per Schubverband. Das Publikum kommt ab ungefähr September 2008 in den Genuss das Shuttle im Museum begutachten zu dürfen.

Weitere Ausstellungsstücke

Der Wilhelmsbau

Der Wilhelmsbau wird vom Museum auch als seine Schatzkiste bezeichnet, mit deren Hilfe der Besucher in die deutsche Vergangenheit vornehmlich der letzten zwei Jahrhunderte geführt wird. Auf drei Etagen sind unter anderem folgende Exponate ausgestellt:

Der Besucher muss jedoch auf weiterführende Erklärungen verzichten; es gibt keinerlei Texte oder Informationstafeln zu den mehrheitlich sehr unübersichtlichen Sammlungen. Es ist ein Schaumagazin.

Im Untergeschoss ist auch eine der größten Sammlungen mechanischer Musikinstrumente zu sehen. Sie umfasst über 100 heute noch spielfähige historische Stücke wie:

Darunter sind historische Instrumente der Firmen Imhof & Mukle, Weber, Popper, Hupfeld, Steinway & Sons und Welte.

Besucher haben die Gelegenheit, einige der Instrumente nach jeweiligem Einwurf eines Geldstücks (1 Euro im Oktober 2007) oder einer -zu erwerbenden- "Museumsmünze" (zwei Stück zu 1 Euro) zum Spielen zu bringen. (Ein Konzept, das auch bei etlichen anderen Exponaten der Ausstellung des gesamten Technikmuseums genutzt wird.)

Zustand der Ausstellungsstücke

Ebenso wie beim Technikmuseum Sinsheim, das zum Haus in Speyer gehört, sollte nicht verschwiegen werden, dass viele der Ausstellungsstücke nicht historisch korrekt restauriert wurden. Teilweise ist die Bemalung schlichtweg falsch, wie beispielsweise bei der ausgestellten Lok Baureihe V200. Bei den mit Puppen dargestellten Szenen kann es daher schon einmal vorkommen, dass ein britischer Soldat Uniformteile eines deutschen Wehrmachtssoldaten trägt.

Literatur

Inhalt: Die Technik Museen Sinsheim und Speyer, Panzerfahrzeuge, Pferdewagen, LKW, PKW, Zugmaschinen, Motorräder, Lokomotiven, Flugzeuge

Siehe auch

 Commons: Technik Museum Speyer – Bilder, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 49° 18′ 45" n. Br., 8° 26′ 47" ö. L.